Immobilienmarkt Dresden – Entwicklungstrends für das 1. Halbjahr 2017

Nach einem Bericht der Landeshauptstadt Dresden wechselten im Grundstücksverkehr (1. Halbjahr 2017) rund 2.120 Immobilien den Besitzer, mit einem Transaktionsvolumen von etwa 818 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Anzahl der gehandelten Immobilien und der Geldumsatz in den wichtigsten Teilmärkten Bauland, bebaute Grundstücke und Wohneigentum gesteigert werden.

Im Bereich Bauland wurden Baugrundstücke für Einfamilienhäuser oder Doppelhaushälften durchschnittlich für 200 bzw. 280 Euro pro Quadratmeter gehandelt. Der höchste Quadratmeterpreis wurde mit 410 Euro in Trachenberge gezahlt. Das Kerngebiet für Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser lag im 1. Halbjahr 2017 in der Neustadt, Striesen und Löbtau. Hier lag der durchschnittliche Kaufpreis bei 390 Euro pro Quadratmeter, der Spitzenwert bei 680 Euro pro Quadratmeter.

Im Bereich bebaute Grundstücke sank die Anzahl der gehandelten Ein- und Zweifamilienhäuser gegenüber dem Vergleichszeitraum um 15 Prozent, der Geldumsatz um 10 Prozent. Abhängig vom Gebäudezustand und der Lage wurden Preise von 1.595 und 4.675
Euro, im Durchschnitt rund 2.800 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Der höchste Preis für einen Neubau wurde mit rund 1,2 Mio. Euro in Loschwitz registriert. Trotz der geringen Anzahl gehandelter Mehrfamilienhäuser im 1. Halbjahr 2017 stieg der Geldumsatz um 60 Prozent. Hierbei zeigte sich erneut, dass Neustadt und Pieschen zu den umsatzstärksten Gemarkungen gehört.

Für gut erhaltene Bestandsobjekte wurden durchschnittlich mehr als 1.800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt. Die Preisspanne ging bis 2.700 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche.

Der Bereich Wohnungseigentum entwickelte sich am stärksten und stellt mit 1.345 Kaufverträgen den größten Anteil. Daraus ergibt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 30 Prozent an Kaufverträgen und ein 25 Prozent höherer Geldumsatz.
Im Teilbereich Weiterverkauf von Eigentumswohnungen wurden 879 Kaufverträge geschlossen. Hier ergibt sich ein Plus von 40 Prozent an Kaufverträgen und ein 30 Prozent höherer Geldumsatz. Für neu errichtete Eigentumswohnungen wurde im Durchschnitt rund 3.180 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche gezahlt und für Umwandlungen mit Sanierung rund 3.750 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Der Preisanstieg in beiden Bereichen blieb im Vergleich zum 2. Halbjahr 2016 bei unter fünf Prozent. Für eine umgewandelte und sanierte
Wohnung lag der höchste Wohnflächenpreis pro Quadratmeter bei 4.725 Euro. Im Weiterverkauf konnte sowohl für Neubauten der Baujahre 1990 bis 2000 als auch für sanierte Umwandlungen der Sanierungsjahre 1990 bis 2000 ein durchschnittlicher Quadratmeterpreis von 1.650 Euro ermittelt werden. Dies entspricht einem Preisanstieg von fünf Prozent gegenüber dem 2. Halbjahr 2016.
Martin Sakraschinsgy, Geschäftsführer der CENTURION Invest & Projektgesellschaft mbH & Co. Immobilien KG kann diesen Trend nur bestätigen und geht von einer weiteren Preissteigerung im 2. Halbjahr aus.

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